1. Bundesland wählen
Der regionale Preisunterschied ist oft der größte Hebel beim Heim-Eigenanteil.
Bundesland eingeben, Pflegegrad wählen, Aufenthaltsdauer setzen — der Rechner zeigt einen modellhaften Eigenanteil als Richtwert. Bundesweit durchschnittlich 3.364 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr (Datenstand: Juli 2026, vdek).
Der durchschnittliche Eigenanteil im Pflegeheim liegt 2026 bei ca. 3.364 € pro Monat (Bundesdurchschnitt, 1. Aufenthaltsjahr nach 15 % Zuschlag; Quelle: vdek, Juli 2026). Davon entfallen ca. 1.775 € auf den pflegebedingten Eigenanteil (EEE), 1.068 € auf Unterkunft und Verpflegung und 521 € auf Investitionskosten.
Bundesdurchschnitt, keine individuelle Heimrechnung. Die regionalen Rechnerwerte haben teils andere Datenstände und enthalten teilweise Schätzungen.
Im ersten Aufenthaltsjahr ergeben die bundesweiten Durchschnittswerte für 2026 folgende modellhafte Rechnung. Die tatsächlichen Kosten einer Einrichtung können davon abweichen.
Pflege-Eigenanteil (EEE)
1.775 €
Unterkunft & Verpflegung
1.068 €
Investitionskosten
521 €
1.775 € + 1.068 € + 521 € = 3.364 € monatlich
Für einen Richtwert nach Bundesland, Pflegegrad und Aufenthaltsdauer nutzen Sie den Pflegeheim-Eigenanteil-Rechner. Die Übersicht der Pflegeheimkosten nach Bundesland zeigt die regionalen Unterschiede.
Der regionale Preisunterschied ist oft der größte Hebel beim Heim-Eigenanteil.
Die Kassenleistung variiert je Pflegegrad, der EEE ist innerhalb eines Heims für Pflegegrad 2–5 jedoch gleich hoch. (Pflegegrad noch unbekannt?)
Der Leistungszuschlag steigt mit der Dauer und reduziert den pflegebedingten Eigenanteil.
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil für die Pflege. Innerhalb einer Einrichtung einheitlich für Pflegegrad 2 bis 5 (§ 84 Abs. 2 SGB XI), nicht für Pflegegrad 1. Wird durch den Leistungszuschlag reduziert.
Zimmer, Mahlzeiten und hauswirtschaftliche Versorgung. Diese Kosten sind in der Regel selbst zu tragen; die Ausnahme bei nicht ausgeschöpfter Kassenpauschale ist in § 43 Abs. 2 SGB XI geregelt.
Anteil für Gebäudeinstandhaltung und -finanzierung. In einigen Bundesländern teilweise vom Land bezuschusst.
Was kostet ein Pflegeheimplatz — und was zahlen Sie selbst?
Eigenanteil als Richtwert
3.671 €
pro Monat
Pflegekasse zahlt
1.319 €
Leistungszuschlag
15 %
= 298 € Ersparnis
Modell-Gesamtkosten
5.288 €
Landesdurchschnitte des vdek, Stand 1. Juli 2026. Die Ergebnisse dienen nur der Orientierung und ersetzen kein individuelles Heimangebot oder eine Rechts-, Sozial- oder Finanzberatung.
Modell-Gesamtkosten: Verbleibender Eigenanteil + Kassenpauschale + Leistungszuschlag. Die Landesrichtwerte beruhen auf vdek-Auswertungen und teilweise geschätzten Kostenaufteilungen, nicht auf einem konkreten Heimangebot.
Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): Reduziert den pflegebedingten Eigenanteil je nach Heimaufenthaltsdauer: 15 % (≤ 12 Monate), 30 % (≤ 24 Monate), 50 % (≤ 36 Monate), 75 % (> 36 Monate).
Datenbasis: Der EEE im Landesdurchschnitt enthält bereits den Zuschlag für das erste Aufenthaltsjahr (15 %). Für spätere Jahre wird erst der EEE vor Zuschlag rekonstruiert und dann die höhere Zuschlagsquote angewendet. Eigenanteil gesamt = verbleibender EEE + Unterkunft & Verpflegung + Investitionskosten.
Kassenleistung (§ 43 SGB XI): Fester Zuschuss je Pflegegrad, unabhängig vom Bundesland.
Durchschnittswerte je Bundesland laut vdek, Stand 1. Juli 2026. Tatsächliche Heimkosten variieren je nach Einrichtung. Keine Rechtsberatung.
Der berechnete Richtwert kann beim Vergleich von Versorgungsformen helfen. Ob eine Betreuung zu Hause geeignet und finanzierbar ist, hängt vom Pflegebedarf, den notwendigen Fachleistungen und dem konkreten Angebot ab. Informationen zur häuslichen Betreuung erhalten Sie beim Partner pflege.de:
Eine ausgebildete Pflegekraft im eigenen Zuhause ermöglicht individuelle Betreuung im vertrauten Umfeld — und ist bei entsprechendem Pflegegrad oft deutlich günstiger als ein stationärer Pflegeheimplatz. Sinnvoll ist das, wenn die Pflege tatsächlich zu Hause stattfinden soll und ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft zur Verfügung steht. Wer bereits einen Heimplatz sucht oder nur Kosten vergleichen möchte, ist mit unserem Rechner besser bedient.
Für Haushalte ab Pflegegrad 2, in denen die Pflege zu Hause stattfinden soll und ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft vorhanden ist. Nicht geeignet, wenn bereits ein Heimplatz gesucht wird oder nur ein Kostenvergleich gewünscht ist.
0 €. Das Erstgespräch und ein unverbindliches Vermittlungsangebot sind komplett kostenlos.
In der Regel 2–4 Wochen bis zum Einsatzstart – je nach Bundesland und gewünschtem Profil der Pflegekraft.
Nein. Die Anfrage ist unverbindlich. Ein Vertrag entsteht erst, wenn Sie ein konkretes Angebot annehmen.
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Pflegeheim-Eigenanteil Ø
3.364 € /Monat
24h-Pflege zu Hause oft günstiger
Unverbindlich · Kostenlos · ab Pflegegrad 2
Für eine Heimaufnahme 2027 können Sie die Berechnung als heutige Ausgangsbasis nutzen. Die Kostenstände aus 2026 sind jedoch keine veröffentlichten 2027-Durchschnittswerte. Auch ein längerer Aufenthalt garantiert bei steigenden Heimpreisen keinen niedrigeren Zahlbetrag.
Der PNOG-Kabinettsentwurf ist noch kein geltendes Recht. Der Rechner wendet weiterhin die aktuellen Pauschalen nach § 43 SGB XI und die Zuschläge nach § 43c SGB XI an. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss das aktuelle Heimangebot und die dann geltenden Ansprüche. Den Stand der Pflegereform 2026/2027 erläutern wir getrennt von dieser Berechnung.
Die Werte sind als monatliche Entlastung auf den pflegebedingten Eigenanteil (EEE) zu verstehen. Beispielbasis: 900 € Pflege-EEE vor Zuschlag.
| Aufenthaltsdauer | Zuschlag auf Pflege-EEE | Monatliche Entlastung (bei 900 € EEE) | Verbleibender Pflege-EEE |
|---|---|---|---|
| 0–12 Monate | 15 % | 135 € | 765 € |
| 13–24 Monate | 30 % | 270 € | 630 € |
| 25–36 Monate | 50 % | 450 € | 450 € |
| Ab 37 Monate | 75 % | 675 € | 225 € |
Ausführlich mit Bundesland-Beispielen und Rechenbeispiel: Leistungszuschlag erklärt: So wird Ihr Pflegeanteil entlastet →
Landesdurchschnitte sind ein guter Start, ersetzen aber keinen direkten Vergleich mehrerer Einrichtungen. Achten Sie auf die getrennte Darstellung von Pflegeanteil, Unterkunft/Verpflegung und Investitionskosten.
Für den Gesamtblick auf Pflegekosten hilft zusätzlich der Bereich Kosten sowie der Pflegelücke-Rechner.
Die Eigenanteile im Pflegeheim unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Das liegt an regionalen Gehaltsstrukturen, Immobilienpreisen und unterschiedlichen Investitionskostenregelungen. Die folgende Übersicht zeigt die Spannbreite:
Niedrigste Eigenanteile
Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern — laut vdek (Juli 2026) zwischen 2.891 € und 3.032 € im 1. Aufenthaltsjahr.
Mittlere Eigenanteile
Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Bayern, Rheinland-Pfalz — laut vdek (Juli 2026) etwa 3.148–3.289 € im 1. Aufenthaltsjahr.
Höchste Eigenanteile
Bremen mit 3.761 € an der Spitze; auch Saarland, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg liegen laut vdek im Juli 2026 über 3.600 € im 1. Aufenthaltsjahr.
Die Werte sind Landesdurchschnitte. Innerhalb eines Bundeslandes können die Kosten je nach Einrichtung und Lage stark variieren. Nutzen Sie die Angaben als Orientierung, nicht als verbindliche Kostenzusage.
Bei der Auswahl eines Pflegeheims spielen neben dem Eigenanteil weitere Faktoren eine Rolle. Diese Checkliste hilft bei der Orientierung:
Der Eigenanteil im Pflegeheim übersteigt bei vielen Menschen die verfügbare Rente. Es gibt mehrere Wege, die Finanzierungslücke zu schließen:
Rente, Mieteinnahmen oder Ersparnisse. Bei der Sozialhilfe sind kleinere Geldwerte grundsätzlich bis 10.000 € je berücksichtigter volljähriger Person geschützt; weitere Schutzvorschriften sind im Einzelfall zu prüfen.
Wenn eigene Mittel nicht reichen, kann das Sozialamt nach Prüfung die anerkannten ungedeckten Kosten übernehmen. Bedarf sowie anrechenbares Einkommen und Vermögen müssen geprüft werden.
Wer frühzeitig vorsorgen möchte, kann über eine Pflegetagegeld- oder Pflegerentenversicherung nachdenken. Die Konditionen hängen stark vom Eintrittsalter ab.
Bei Heimeinzug kann die eigene Wohnung vermietet werden. Das Sozialamt berücksichtigt Mieteinnahmen bei der Bedarfsberechnung.
Die optimale Strategie hängt von der individuellen Situation ab. Eine Pflegeberatung (§ 7a SGB XI) ist kostenlos und kann beim Einstieg helfen.
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Typische Live-in-Kosten 2026, legale Modelle und Finanzierung als Alternative zum Pflegeheim.
Der Eigenanteil besteht aus drei Teilen: dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) für die Pflege, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten. Nur der Pflegeanteil wird durch den Leistungszuschlag reduziert.
Der Leistungszuschlag wurde 2022 eingeführt und 2024 auf die aktuelle Höhe angehoben (§ 43c SGB XI): 15 % im 1. Jahr, 30 % im 2. Jahr, 50 % im 3. Jahr und 75 % ab dem 4. Jahr des Heimaufenthalts.
Die Pflegeheimkosten variieren unter anderem aufgrund regionaler Personal-, Gebäude- und Investitionskosten. Der Rechner verwendet die vdek-Landesdurchschnitte zum 1. Juli 2026 einschließlich der Aufteilung in Kostenbestandteile.
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) für die Pflege gilt innerhalb eines Heims einheitlich für Pflegegrad 2 bis 5 (§ 84 Abs. 2 SGB XI), nicht für Pflegegrad 1. Die pauschale Kassenleistung variiert nach Pflegegrad. Der nach Zuschlag verbleibende Pflegeanteil hängt zusätzlich von der bisherigen Bezugsdauer vollstationärer Leistungen ab; weitere Kosten können nach Unterkunft und vereinbarten Zusatzleistungen variieren.
Nein. Alle Angaben basieren auf Durchschnittswerten und öffentlich zugänglichen Daten. Tatsächliche Kosten können je nach Einrichtung abweichen. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Im Einzelfall wenden Sie sich an qualifizierte Berater.
Wenn die Voraussetzungen nach §§ 61 ff. SGB XII erfüllt sind, kann Hilfe zur Pflege die anerkannten ungedeckten Kosten übernehmen. Geprüft werden unter anderem Bedarf, Einkommen und verwertbares Vermögen, gegebenenfalls auch des nicht getrennt lebenden Ehe- oder Lebenspartners. Geschützt sind unter anderem kleinere Geldwerte von grundsätzlich 10.000 € je berücksichtigter volljähriger Person; weitere Schutzvorschriften können hinzukommen. Beim Unterhaltsrückgriff auf Kinder gilt die Grenze von mehr als 100.000 € jährlichem Gesamteinkommen nach § 94 Abs. 1a SGB XII. Oberhalb der Grenze folgt eine individuelle Unterhaltsprüfung, keine automatische Zahlungspflicht.
Ob ein Haus für Pflegekosten eingesetzt werden muss, hängt vom Einzelfall ab. Ein angemessenes, weiterhin von berechtigten Personen bewohntes Hausgrundstück kann nach § 90 Abs. 2 Nr. 8 SGB XII geschützt sein; einen generellen Aufschub bis zum Tod gibt es nicht. Ist verwertbares Vermögen nicht sofort einsetzbar, kann Sozialhilfe nach § 91 SGB XII als Darlehen geleistet werden. Lassen Sie die konkrete Situation fachkundig prüfen.
Bei krankheits- oder pflegebedingter Heimunterbringung können selbst getragene Kosten unter Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG berücksichtigt werden. Wird der bisherige Haushalt aufgegeben, ist ggf. eine Haushaltsersparnis abzuziehen — nicht pauschal der gesamte Anteil für Unterkunft und Verpflegung. Maßgeblich sind Belege, Erstattungen und die zumutbare Belastung; lassen Sie Ihren Einzelfall steuerlich prüfen (BFH, VI R 22/16).
Bei unveränderten Heimpreisen sinkt der Eigenanteil durch den höheren Zuschlag nach § 43c SGB XI: 15 % im ersten, 30 % im zweiten, 50 % im dritten und 75 % ab dem vierten Bezugsjahr. Unsere gerundete Modellrechnung mit den NRW-Ausgangswerten von Juli 2026 ergibt 3.671 €, 3.373 €, 2.977 € und 2.481 € monatlich. Dies ist keine Vorhersage künftiger Heimpreise. Unterkunft und Investitionskosten werden durch den Zuschlag nicht reduziert.
Nur als Orientierung mit heutigen Regeln und Kostenständen, nicht als verbindliche Prognose. Der Rechner nutzt Daten aus 2026 und die aktuell geltenden Leistungen nach §§ 43 und 43c SGB XI. Aus dem PNOG-Kabinettsbeschluss allein folgt keine neue Zuschlagshöhe. Für eine Planung 2027 benötigen Sie die dann geltende Rechtslage und ein aktuelles Kostenangebot des Heims; Preissteigerungen oder geänderte Leistungen sind hier nicht vorweggenommen.
Die Pflegekasse zahlt für vollstationäre Pflege eine pauschale Leistung nach § 43 SGB XI: bei Pflegegrad 2 monatlich 805 €, Pflegegrad 3: 1.319 €, Pflegegrad 4: 1.855 €, Pflegegrad 5: 2.096 €. Hinzu kommt der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI, der den pflegebedingten Eigenanteil schrittweise reduziert. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 €/Monat.
Redaktionell aktualisiert am 03.11.2026. Der bundesweite Vergleich basiert auf Juli 2026; die Landesrichtwerte im Rechner auf Januar oder Juli 2026. Berlin und Hamburg sowie Teile der regionalen Kostenaufteilung sind Schätzungen. Diese Orientierung ersetzt weder ein konkretes Heimangebot noch individuelle Rechts-, Sozial-, Steuer- oder Finanzberatung.
Michael Sack· Betreiber & Redaktion
Alle Inhalte basieren auf öffentlichen SGB XI-Daten und werden regelmäßig redaktionell geprüft. Zuletzt geprüft: 03.11.2026.
Quellen: Bundesgesundheitsministerium · vdek 2026 · SGB XI · Keine Rechts- oder Finanzberatung.
Stand: 03.11.2026 · Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten (SGB XI) und ersetzen keine individuelle Beratung.