Pflegebedingter Anteil (EEE)
Gleich für alle Pflegegrade 2–5 in einer Einrichtung. Sinkt mit längerer Aufenthaltsdauer durch den Leistungszuschlag (§43c SGB XI): 15 % → 30 % → 50 % → 75 %.
Wie hoch ist Ihr Eigenanteil im Pflegeheim? Berechnen Sie jetzt Ihre monatlichen Kosten — nach Bundesland, Pflegegrad und Aufenthaltsdauer.
Was kostet ein Pflegeheimplatz — und was zahlen Sie selbst?
Ihr Eigenanteil
3.301 €
pro Monat
Pflegekasse zahlt
1.319 €
Leistungszuschlag
15 %
= 279 € Ersparnis
Gesamtkosten Heim
4.899 €
Gesamtkosten: Pflegekosten + Unterkunft & Verpflegung + Investitionskosten (Ø-Werte je Bundesland, Quelle: vdek/GKV-Spitzenverband).
Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): Reduziert den pflegebedingten Eigenanteil je nach Heimaufenthaltsdauer: 15 % (≤ 12 Monate), 30 % (≤ 24 Monate), 50 % (≤ 36 Monate), 75 % (> 36 Monate).
Formel: Eigenanteil Pflege = Pflegekosten × (1 − Zuschlagsquote). Eigenanteil gesamt = Eigenanteil Pflege + Unterkunft & Verpflegung + Investitionskosten.
Kassenleistung (§ 43 SGB XI): Fester Zuschuss je Pflegegrad, unabhängig vom Bundesland.
Durchschnittswerte je Bundesland. Tatsächliche Heimkosten variieren je nach Einrichtung. Keine Rechtsberatung.
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In der Regel 2–4 Wochen bis zum Einsatzstart – je nach Bundesland und gewünschtem Profil der Pflegekraft.
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Pflegeheim-Eigenanteil Ø
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Monatlicher Eigenanteil im 1. Aufenthaltsjahr (vor Leistungszuschlag), sortiert von günstig nach teuer. Quelle: vdek, Stand Januar 2026; Baden-Württemberg, Bremen, Saarland, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt aktualisiert auf Stand 1. Juli 2026 gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026.
| Bundesland | EEE | U+V | Investition | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Sachsen-Anhalt | 1.500 € | 930 € | 460 € | 2.890 € |
| Sachsen | 1.550 € | 960 € | 480 € | 2.990 € |
| Thüringen | 1.560 € | 970 € | 470 € | 3.000 € |
| Niedersachsen | 1.560 € | 970 € | 480 € | 3.010 € |
| Brandenburg | 1.570 € | 970 € | 480 € | 3.020 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.570 € | 980 € | 480 € | 3.030 € |
| Schleswig-Holstein | 1.580 € | 980 € | 480 € | 3.040 € |
| Berlin | 1.610 € | 1.000 € | 490 € | 3.100 € |
| Bayern | 1.660 € | 1.030 € | 510 € | 3.200 € |
| Rheinland-Pfalz | 1.670 € | 1.040 € | 510 € | 3.220 € |
| Hessen | 1.680 € | 1.040 € | 510 € | 3.230 € |
| Hamburg | 1.820 € | 1.130 € | 550 € | 3.500 € |
| Nordrhein-Westfalen | 1.860 € | 1.150 € | 570 € | 3.580 € |
| Baden-Württemberg | 1.900 € | 1.180 € | 580 € | 3.660 € |
| Saarland | 1.920 € | 1.190 € | 580 € | 3.690 € |
| Bremen | 1.950 € | 1.210 € | 600 € | 3.760 € |
| Ø Bundesdurchschnitt | 1.747 € | 1.085 € | 532 € | 3.364 € |
EEE = Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (pflegebedingter Anteil). U+V = Unterkunft & Verpflegung. Berlin und Hamburg: Schätzwerte (kein separater vdek-Datensatz). Quelle: vdek 2026, sechs Bundesländer und Bundesdurchschnitt aktualisiert gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026.
Detaillierte Aufschlüsselung nach Pflegegrad, Bundesland und Aufenthaltsdauer.
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Eigenanteil in Bayern im Detail — mit Leistungszuschlag-Staffelung und Bundesländer-Vergleich.
Eigenanteil in Nordrhein-Westfalen im Detail — mit Leistungszuschlag-Staffelung und Bundesländer-Vergleich.
Eigenanteil in Niedersachsen im Detail — günstiger als der Bundesdurchschnitt, mit regionalen Unterschieden Hannover vs. ländlich.
Warum BW zu den teuersten Bundesländern gehört — Tarifbindung §75 SGB XI, Stuttgart vs. ländliches BW und Leistungszuschlag.
Eigenanteil in Sachsen im Detail — rund 255 € unter dem Bundesdurchschnitt, Ost-West-Gefälle und Tarifpflicht §75 SGB XI erklärt.
Eigenanteil in Hessen im Detail — knapp unter dem Bundesdurchschnitt, Frankfurt vs. ländliches Hessen.
Eigenanteil in Berlin im Detail — Schätzwert, Stadtteile im Vergleich.
Eigenanteil in Hamburg im Detail — Schätzwert, einer der teuersten Stadtstaaten.
Eigenanteil in Rheinland-Pfalz im Detail — Mainz vs. Trier, knapp unter dem Bundesdurchschnitt.
Eigenanteil in Schleswig-Holstein im Detail — Kiel, Flensburg und der Norden.
Eigenanteil in Thüringen im Detail — ostdeutsches Preisniveau, unter dem Bundesdurchschnitt.
Eigenanteil in Brandenburg im Detail — Potsdam vs. ländliche Regionen.
Eigenanteil in Sachsen-Anhalt im Detail — günstigstes Bundesland bundesweit mit ca. 2.891 €.
Eigenanteil in Mecklenburg-Vorpommern im Detail — günstiges Bundesland im Nordosten.
Eigenanteil im Saarland im Detail — teuerste westdeutsche Flächenland, hohe Tarifbindung.
Eigenanteil in Bremen im Detail — Schätzwert, Stadtstaat mit hohen Pflegeheimkosten.
Was ist der EEE? Wie wird er berechnet? Warum ist er für alle Pflegegrade gleich?
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Berechnen Sie Ihre persönliche Pflegelücke — wie groß ist die Lücke zwischen Heimkosten und Einkommen?
Gleich für alle Pflegegrade 2–5 in einer Einrichtung. Sinkt mit längerer Aufenthaltsdauer durch den Leistungszuschlag (§43c SGB XI): 15 % → 30 % → 50 % → 75 %.
Dieser Anteil bleibt dauerhaft privat zu tragen und variiert je nach Einrichtung und Bundesland — bundesweit im Schnitt rund 1.085 €/Monat (Stand Juli 2026).
Kosten für Gebäude und Ausstattung. Je nach Bundesland und Förderung zwischen 460 € (Sachsen-Anhalt) und 600 € (Bremen) monatlich.
Unabhängig vom Pflegeheim-Eigenanteil: Ab Pflegegrad 1 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf monatliche Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI — auch bei häuslicher Pflege als Alternative:
Menschen mit Pflegegrad haben Anspruch auf monatliche Pflegehilfsmittel (Einmalhandschuhe, Desinfektionstücher, Bettschutzeinlagen u. v. m.). Pflegehase stellt den Antrag direkt bei Ihrer Pflegekasse und übernimmt die komplette Abwicklung.
0 €, sofern ein Pflegegrad anerkannt ist. Die Pflegekasse erstattet bis zu 42 €/Monat (§ 40 SGB XI) direkt an Pflegehase.
Pflegegrad-Bescheid (Foto oder Scan reicht) und Ihre Versichertendaten. Die Pflegekasse-Kommunikation übernimmt Pflegehase.
Ca. 5 Minuten für den Antrag. Erste Lieferung typischerweise innerhalb von 7–14 Tagen nach Genehmigung.
Ja, ein Wechsel ist jederzeit zum Monatsende möglich. Pflegehase übernimmt die Kündigung beim bisherigen Anbieter für Sie.
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bis zu 504 € /Jahr
= bis zu 42 €/Monat – Pflegekasse zahlt, keine Zuzahlung für Sie
5 Minuten · Pflegehase stellt den Antrag
Die monatliche Eigenbeteiligung steigt seit Jahren kontinuierlich. Aktuelle Zahlen zeigen die reale finanzielle Belastung für Pflegeheimbewohner und ihre Familien.
3.364 €
monatliche Eigenbeteiligung im 1. Aufenthaltsjahr (Stand Juli 2026, Bundesdurchschnitt)
+256 €
Anstieg der Eigenbeteiligung gegenüber Juli 2025 (Quelle: vdek/tagesschau.de, 14.07.2026)
2.054 €
verbleibende Eigenbeteiligung ab dem 4. Aufenthaltsjahr (mit max. Zuschuss)
35,1 %
der Pflegeheimbewohner sind auf ergänzende Sozialhilfe angewiesen (2024)
Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Pressemitteilung vom 22. Januar 2026 und Daten zur SPV, Stand Februar 2026; Eigenbeteiligung aktualisiert auf Stand 1. Juli 2026 gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026
Die Eigenbeteiligung ist 2026 erneut gestiegen — wer früh privat vorsorgt, sichert sich günstigere Beiträge für später:
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Oder direkt bei HanseMerkur abschließen →Die monatlichen Pflegeheimkosten setzen sich aus vier Teilen zusammen: dem pflegebedingten Eigenanteil (EEE), den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten sowie dem Ausbildungszuschlag. Unser Eigenanteil-Rechner addiert alle vier Posten und zeigt Ihnen den Gesamtbetrag — differenziert nach Bundesland und Aufenthaltsdauer.
Im Bundesdurchschnitt zahlen Bewohner im 1. Aufenthaltsjahr rund 3.364 € monatlich selbst (Stand Juli 2026, Quelle: vdek-Auswertung, tagesschau.de/dpa vom 14.07.2026 — ein Plus von 119 € seit Jahresbeginn). Je nach Bundesland schwankt der Betrag erheblich: Bremen (3.761 €), Saarland (3.695 €) und Baden-Württemberg (3.657 €) sind am teuersten, Sachsen-Anhalt (2.891 €), Niedersachsen (3.008 €) und Mecklenburg-Vorpommern (3.032 €) am günstigsten. Mit längerer Aufenthaltsdauer sinkt der pflegebedingte Anteil durch den Leistungszuschlag.
Der EEE ist der pflegebedingte Anteil, den Bewohner trotz Leistungen der Pflegekasse selbst tragen. Er ist innerhalb einer Einrichtung für Pflegegrade 2 bis 5 gleich hoch — unabhängig davon, wie viel Pflege jemand tatsächlich benötigt.
Ja — der Leistungszuschlag nach §43c SGB XI reduziert den pflegebedingten Eigenanteil (EEE) schrittweise: 15 % im 1. Jahr, 30 % im 2. Jahr, 50 % im 3. Jahr, 75 % ab dem 4. Jahr. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben jedoch unverändert.
Lohnniveau, Immobilienkosten, Investitionsförderung und Trägerstruktur wirken direkt auf die monatlichen Gesamtkosten. Bundesländer mit hoher Tarifbindung (§75 SGB XI) wie NRW, Saarland und Baden-Württemberg liegen deutlich über ostdeutschen Bundesländern, wo Löhne und Grundstückspreise niedriger sind.
Bei fehlenden finanziellen Mitteln greift ergänzende Sozialhilfe nach SGB XII (Hilfe zur Pflege). Bundesweit sind rund 35 % aller Pflegeheimbewohner auf diese Unterstützung angewiesen. Vorrangig muss zunächst eigenes Vermögen eingesetzt werden; Kinder haften erst ab einem bereinigten Jahreseinkommen über 100.000 € (§ 94 SGB XII).
Kinder sind zum Elternunterhalt verpflichtet, wenn ihr bereinigtes Jahreseinkommen 100.000 € überschreitet (Angehörigen-Entlastungsgesetz, § 94 Abs. 1a SGB XII). Darunter kann das Sozialamt keinen Regress bei Kindern nehmen. Orientierungswert für den Selbstbehalt: rund 2.000 € netto/Monat für Alleinstehende (nach Leitlinien der Oberlandesgerichte, Stand 2026) — die genaue Höhe setzt das zuständige Gericht individuell fest. Für verbindliche Auskunft wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Familienrecht.
Grundsätzlich ja: Innerhalb eines Bundeslands variieren die Einrichtungskosten teils erheblich. Allerdings verliert man beim Wechsel den bereits aufgebauten Leistungszuschlag (§43c SGB XI) — der Zeitzähler beginnt in der neuen Einrichtung von vorn. Ein Wechsel lohnt sich daher meist nur im ersten Aufenthaltsjahr oder bei sehr großen Kostenunterschieden.
Nutzen Sie ergänzend den Pflegelücke-Rechner, um den verbleibenden Finanzbedarf realistisch zu planen. Typischerweise liegt die monatliche Lücke zwischen Eigenanteil (∅ 3.364 €, Stand Juli 2026) und verfügbaren Mitteln (Rente, Pflegegeld, Vermögen) bei mehreren Hundert bis über tausend Euro.
Die günstigsten Eigenanteile finden sich in ostdeutschen Bundesländern: Sachsen-Anhalt (∅ 2.891 €, bundesweit am günstigsten), Sachsen (∅ 2.990 €) und Thüringen (∅ 3.000 €). Am teuersten sind laut vdek-Auswertung vom 1. Juli 2026 (Quelle: tagesschau.de/dpa, 14.07.2026) Bremen (3.761 €), Saarland (3.695 €) und Baden-Württemberg (3.657 €).
Schon innerhalb eines Bundeslands können sich die monatlichen Heimkosten deutlich unterscheiden. Ein strukturierter Kostenvergleich hilft, finanzielle Risiken früh zu erkennen und Rücklagen realistischer zu planen.
Ergänzend sinnvoll: den Pflegelücke-Rechnernutzen, um die Gesamtlücke im Haushalt einzuordnen.
Michael Sack· Betreiber & Redaktion
Alle Inhalte basieren auf öffentlichen SGB XI-Daten und werden regelmäßig redaktionell geprüft. Zuletzt geprüft: 2. Mai 2026.
Quellen: Bundesgesundheitsministerium · vdek 2026 · SGB XI · Keine Rechts- oder Finanzberatung.
Stand: 14.07.2026 · Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten (SGB XI) und ersetzen keine individuelle Beratung.