Pflegebedingter Anteil (EEE)
Gleich für alle Pflegegrade 2–5 in einer Einrichtung. Sinkt mit längerer Aufenthaltsdauer durch den Leistungszuschlag (§43c SGB XI): 15 % → 30 % → 50 % → 75 %.
Der monatliche Eigenanteil im Pflegeheim liegt je nach Bundesland zwischen 2.890 € und 3.760 € (vdek, Stand 01.07.2026). Alle 16 Bundesländer im Vergleich — plus kostenloser Rechner für Ihren individuellen Betrag nach Pflegegrad und Aufenthaltsdauer.
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Im Bundesdurchschnitt liegt der monatliche Eigenanteil im Pflegeheim bei rund 3.364 € im ersten Aufenthaltsjahr (vdek, Stand 01.07.2026). Je nach Bundesland schwankt der Betrag zwischen ca. 2.890 € (Sachsen-Anhalt) und 3.760 € (Bremen). Mit steigender Aufenthaltsdauer sinkt der Betrag durch den gesetzlichen Leistungszuschlag deutlich.
Den genauen Betrag für Ihr Bundesland, Ihren Pflegegrad und Ihre geplante Aufenthaltsdauer berechnet der Eigenanteil-Rechner unten, oder direkt in der Bundesland-Vergleichstabelle.
Was kostet ein Pflegeheimplatz — und was zahlen Sie selbst?
Ihr Eigenanteil
3.671 €
pro Monat
Pflegekasse zahlt
1.319 €
Leistungszuschlag
15 %
= 298 € Ersparnis
Gesamtkosten Heim
5.288 €
Gesamtkosten: Pflegekosten + Unterkunft & Verpflegung + Investitionskosten (Ø-Werte je Bundesland, Quelle: vdek/GKV-Spitzenverband).
Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): Reduziert den pflegebedingten Eigenanteil je nach Heimaufenthaltsdauer: 15 % (≤ 12 Monate), 30 % (≤ 24 Monate), 50 % (≤ 36 Monate), 75 % (> 36 Monate).
Datenbasis: Der EEE im Landesdurchschnitt enthält bereits den Zuschlag für das erste Aufenthaltsjahr (15 %). Für spätere Jahre wird erst der EEE vor Zuschlag rekonstruiert und dann die höhere Zuschlagsquote angewendet. Eigenanteil gesamt = verbleibender EEE + Unterkunft & Verpflegung + Investitionskosten.
Kassenleistung (§ 43 SGB XI): Fester Zuschuss je Pflegegrad, unabhängig vom Bundesland.
Durchschnittswerte je Bundesland, überwiegend Januar 2026; NRW und ausgewählte Länder: Juli 2026. Die Aufteilung der Landeswerte ist teils geschätzt. Tatsächliche Heimkosten variieren je nach Einrichtung. Keine Rechtsberatung.
Der berechnete Eigenanteil zeigt, wie teuer ein Pflegeheimplatz wirklich ist. Eine ausgebildete 24h-Pflegekraft zu Hause ist für viele Familien die günstigere und persönlichere Alternative — pflege.de vermittelt bundesweit kostenlos:
Eine ausgebildete Pflegekraft im eigenen Zuhause ermöglicht individuelle Betreuung im vertrauten Umfeld — und ist bei entsprechendem Pflegegrad oft deutlich günstiger als ein stationärer Pflegeheimplatz. Sinnvoll ist das, wenn die Pflege tatsächlich zu Hause stattfinden soll und ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft zur Verfügung steht. Wer bereits einen Heimplatz sucht oder nur Kosten vergleichen möchte, ist mit unserem Rechner besser bedient.
Für Haushalte ab Pflegegrad 2, in denen die Pflege zu Hause stattfinden soll und ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft vorhanden ist. Nicht geeignet, wenn bereits ein Heimplatz gesucht wird oder nur ein Kostenvergleich gewünscht ist.
0 €. Das Erstgespräch und ein unverbindliches Vermittlungsangebot sind komplett kostenlos.
In der Regel 2–4 Wochen bis zum Einsatzstart – je nach Bundesland und gewünschtem Profil der Pflegekraft.
Nein. Die Anfrage ist unverbindlich. Ein Vertrag entsteht erst, wenn Sie ein konkretes Angebot annehmen.
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Pflegeheim-Eigenanteil Ø
3.364 € /Monat
24h-Pflege zu Hause oft günstiger
Unverbindlich · Antwort in 24 h · ab Pflegegrad 2
Monatlicher Eigenanteil im 1. Aufenthaltsjahr (vor Leistungszuschlag), sortiert von günstig nach teuer. Quelle: vdek, Stand Januar 2026; Baden-Württemberg, Bremen, Saarland, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt aktualisiert auf Stand 1. Juli 2026 gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026.
| Bundesland | EEE | U+V | Investition | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Sachsen-Anhalt | 1.500 € | 930 € | 460 € | 2.890 € |
| Sachsen | 1.550 € | 960 € | 480 € | 2.990 € |
| Thüringen | 1.560 € | 970 € | 470 € | 3.000 € |
| Niedersachsen | 1.560 € | 970 € | 480 € | 3.010 € |
| Brandenburg | 1.570 € | 970 € | 480 € | 3.020 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.570 € | 980 € | 480 € | 3.030 € |
| Schleswig-Holstein | 1.580 € | 980 € | 480 € | 3.040 € |
| Berlin | 1.610 € | 1.000 € | 490 € | 3.100 € |
| Bayern | 1.660 € | 1.030 € | 510 € | 3.200 € |
| Rheinland-Pfalz | 1.670 € | 1.040 € | 510 € | 3.220 € |
| Hessen | 1.680 € | 1.040 € | 510 € | 3.230 € |
| Hamburg | 1.820 € | 1.130 € | 550 € | 3.500 € |
| Nordrhein-Westfalen | 1.686 € | 1.331 € | 654 € | 3.671 € |
| Baden-Württemberg | 1.900 € | 1.180 € | 580 € | 3.660 € |
| Saarland | 1.920 € | 1.190 € | 580 € | 3.690 € |
| Bremen | 1.950 € | 1.210 € | 600 € | 3.760 € |
| Ø Bundesdurchschnitt | 1.775 € | 1.068 € | 521 € | 3.364 € |
EEE = Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (pflegebedingter Anteil, im ersten Jahr nach 15 % Zuschlag). U+V = Unterkunft & Verpflegung. Berlin und Hamburg: Schätzwerte. Viele Landesaufteilungen sind gerundet; Bund und NRW mit offiziellen Teilwerten. Quelle: vdek, Juli 2026, sechs weitere Bundesländer gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026.
Detaillierte Aufschlüsselung nach Pflegegrad, Bundesland und Aufenthaltsdauer.
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Eigenanteil in Bayern im Detail — mit Leistungszuschlag-Staffelung und Bundesländer-Vergleich.
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Eigenanteil in Niedersachsen im Detail — günstiger als der Bundesdurchschnitt, mit regionalen Unterschieden Hannover vs. ländlich.
Warum BW zu den teuersten Bundesländern gehört — Tarifbindung §75 SGB XI, Stuttgart vs. ländliches BW und Leistungszuschlag.
Eigenanteil in Sachsen im Detail — rund 255 € unter dem Bundesdurchschnitt, Ost-West-Gefälle und Tarifpflicht §75 SGB XI erklärt.
Eigenanteil in Hessen im Detail — knapp unter dem Bundesdurchschnitt, Frankfurt vs. ländliches Hessen.
Eigenanteil in Berlin im Detail — Schätzwert, Stadtteile im Vergleich.
Eigenanteil in Hamburg im Detail — Schätzwert, einer der teuersten Stadtstaaten.
Eigenanteil in Rheinland-Pfalz im Detail — Mainz vs. Trier, knapp unter dem Bundesdurchschnitt.
Eigenanteil in Schleswig-Holstein im Detail — Kiel, Flensburg und der Norden.
Eigenanteil in Thüringen im Detail — ostdeutsches Preisniveau, unter dem Bundesdurchschnitt.
Eigenanteil in Brandenburg im Detail — Potsdam vs. ländliche Regionen.
Eigenanteil in Sachsen-Anhalt im Detail — günstigstes Bundesland bundesweit mit ca. 2.891 €.
Eigenanteil in Mecklenburg-Vorpommern im Detail — günstiges Bundesland im Nordosten.
Eigenanteil im Saarland im Detail — teuerste westdeutsche Flächenland, hohe Tarifbindung.
Eigenanteil in Bremen im Detail — Schätzwert, Stadtstaat mit hohen Pflegeheimkosten.
Was ist der EEE? Wie wird er berechnet? Warum ist er für alle Pflegegrade gleich?
Alle Pflegeformen im Vergleich: Kosten, Kassenleistungen und Voraussetzungen – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Muss der Ehepartner zahlen? Schonvermögen, Selbstbehalt und Eigenheim-Schutz im Überblick – mit Beispielrechnung.
Was müssen Kinder für das Pflegeheim ihrer Eltern zahlen? Die 100.000-€-Grenze, der Sozialamt-Prozess und Unterlagen-Checkliste.
Wer bekommt Hilfe zur Pflege nach § 61 SGB XII, wie viel übernimmt das Amt und wie läuft der Antrag ab?
Berechnen Sie Ihre persönliche Pflegelücke — wie groß ist die Lücke zwischen Heimkosten und Einkommen?
Gleich für alle Pflegegrade 2–5 in einer Einrichtung. Sinkt mit längerer Aufenthaltsdauer durch den Leistungszuschlag (§43c SGB XI): 15 % → 30 % → 50 % → 75 %.
Dieser Anteil bleibt in der Regel privat zu tragen und variiert je nach Einrichtung und Bundesland — bundesweit im Schnitt rund 1.068 €/Monat (vdek, Juli 2026).
Kosten für Gebäude und Ausstattung. Je nach Bundesland und Förderung zwischen 460 € (Sachsen-Anhalt) und 600 € (Bremen) monatlich.
Die monatliche Eigenbeteiligung steigt seit Jahren kontinuierlich. Aktuelle Zahlen zeigen die reale finanzielle Belastung für Pflegeheimbewohner und ihre Familien.
3.364 €
monatliche Eigenbeteiligung im 1. Aufenthaltsjahr (Stand Juli 2026, Bundesdurchschnitt)
+256 €
Anstieg der Eigenbeteiligung gegenüber Juli 2025 (Quelle: vdek/tagesschau.de, 14.07.2026)
2.054 €
verbleibende Eigenbeteiligung ab dem 4. Aufenthaltsjahr (mit max. Zuschuss)
35,1 %
der Pflegeheimbewohner sind auf ergänzende Sozialhilfe angewiesen (2024)
Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Pressemitteilung vom 22. Januar 2026 und Daten zur SPV, Stand Februar 2026; Eigenbeteiligung aktualisiert auf Stand 1. Juli 2026 gemäß tagesschau.de (dpa), 14.07.2026
Der selbst zu tragende Anteil umfasst den pflegebedingten Eigenanteil (EEE) einschließlich Ausbildungskosten, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Unser Eigenanteil-Rechner addiert diese drei Posten — differenziert nach Bundesland und Aufenthaltsdauer. Der EEE des ersten Jahres enthält bereits den Leistungszuschlag von 15 %.
Im Bundesdurchschnitt zahlen Bewohner im 1. Aufenthaltsjahr rund 3.364 € monatlich selbst (Stand Juli 2026, Quelle: vdek-Auswertung, tagesschau.de/dpa vom 14.07.2026 — ein Plus von 119 € seit Jahresbeginn). Je nach Bundesland schwankt der Betrag erheblich: Bremen (3.761 €), Saarland (3.695 €) und Baden-Württemberg (3.657 €) sind am teuersten, Sachsen-Anhalt (2.891 €), Niedersachsen (3.008 €) und Mecklenburg-Vorpommern (3.032 €) am günstigsten. Mit längerer Aufenthaltsdauer sinkt der pflegebedingte Anteil durch den Leistungszuschlag.
Der EEE ist der pflegebedingte Anteil, den Bewohner trotz Leistungen der Pflegekasse selbst tragen. Er ist innerhalb einer Einrichtung für Pflegegrade 2 bis 5 gleich hoch — unabhängig davon, wie viel Pflege jemand tatsächlich benötigt.
Ja — der Leistungszuschlag nach §43c SGB XI reduziert den pflegebedingten Eigenanteil (EEE) schrittweise: 15 % im 1. Jahr, 30 % im 2. Jahr, 50 % im 3. Jahr, 75 % ab dem 4. Jahr. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben jedoch unverändert.
Lohnniveau, Immobilienkosten, Investitionsförderung und Trägerstruktur wirken direkt auf die monatlichen Gesamtkosten. Bundesländer mit hoher Tarifbindung (§75 SGB XI) wie NRW, Saarland und Baden-Württemberg liegen deutlich über ostdeutschen Bundesländern, wo Löhne und Grundstückspreise niedriger sind.
Wenn eigene Mittel nicht ausreichen, kann Hilfe zur Pflege nach SGB XII beantragt werden. Dabei prüft das Sozialamt Einkommen und einzusetzendes Vermögen; geschützte Vermögenswerte sind zu berücksichtigen (§ 90 SGB XII). Kinder können bei einem jährlichen Gesamteinkommen über 100.000 € auf Unterhalt geprüft werden (§ 94 Abs. 1a SGB XII).
Nur wenn das jährliche Gesamteinkommen des Kindes im Sinne des § 16 SGB IV mehr als 100.000 € beträgt, kommt eine Heranziehung durch das Sozialamt in Betracht (§ 94 Abs. 1a SGB XII). Ein Anspruch ergibt sich daraus nicht automatisch. Die NRW-Leitlinien 2026 nennen mindestens 2.650 € Selbstbehalt plus 70 % des darüber hinausgehenden Einkommens; die individuelle Berechnung sollte fachkundig geprüft werden.
Grundsätzlich ja: Einrichtungskosten variieren. Ein Heimwechsel setzt die bereits berücksichtigten Monate für den Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI nicht zurück; entscheidend ist, wie lange Leistungen nach § 43 bezogen wurden. Lassen Sie sich vor einem Wechsel individuelle Kostenangebote geben.
Nutzen Sie ergänzend den Pflegelücke-Rechner, um den verbleibenden Finanzbedarf realistisch zu planen. Typischerweise liegt die monatliche Lücke zwischen Eigenanteil (∅ 3.364 €, Stand Juli 2026) und verfügbaren Mitteln (Rente, Pflegegeld, Vermögen) bei mehreren Hundert bis über tausend Euro.
Die günstigsten Eigenanteile finden sich in ostdeutschen Bundesländern: Sachsen-Anhalt (∅ 2.891 €, bundesweit am günstigsten), Sachsen (∅ 2.990 €) und Thüringen (∅ 3.000 €). Am teuersten sind laut vdek-Auswertung vom 1. Juli 2026 (Quelle: tagesschau.de/dpa, 14.07.2026) Bremen (3.761 €), Saarland (3.695 €) und Baden-Württemberg (3.657 €).
Schon innerhalb eines Bundeslands können sich die monatlichen Heimkosten deutlich unterscheiden. Ein strukturierter Kostenvergleich hilft, finanzielle Risiken früh zu erkennen und Rücklagen realistischer zu planen.
Ergänzend sinnvoll: den Pflegelücke-Rechnernutzen, um die Gesamtlücke im Haushalt einzuordnen.
Michael Sack· Betreiber & Redaktion
Alle Inhalte basieren auf öffentlichen SGB XI-Daten und werden regelmäßig redaktionell geprüft. Zuletzt geprüft: 2. Mai 2026.
Quellen: Bundesgesundheitsministerium · vdek 2026 · SGB XI · Keine Rechts- oder Finanzberatung.
Stand: 27.09.2026 · Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten (SGB XI) und ersetzen keine individuelle Beratung.