Pflegezusatzversicherung Rechner 2026: Wie viel Pflegetagegeld brauche ich?

Berechnen Sie Ihren persönlichen Absicherungsbedarf – nach Bundesland, Pflegegrad und geplanter Eigenbeteiligung. Inklusive Kostensteigerung bis zum Leistungsfall. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Kurzantwort

Viele Haushalte sichern nicht 100 %, sondern 60-80 % der erwarteten Pflegelücke ab. So bleibt die Prämie oft bezahlbar und das Rest-Risiko überschaubar.

Unverbindliche Orientierung. Keine Versicherungs-, Rechts- oder Finanzberatung.

So nutzen Sie den Rechner sinnvoll

  1. Pflegegrad und Bundesland wählen (regionale Eigenanteile unterscheiden sich deutlich).
  2. Planungshorizont und Kostensteigerung realistisch setzen (z. B. 2,5-3,5 % pro Jahr).
  3. Ziel-Absicherungsquote festlegen und verbleibende Restlücke bewusst einplanen.

Für die Ausgangswerte können Sie vorher den Pflegelücke-Rechner und den Eigenanteil-Rechner nutzen.

Pflegezusatzversicherung-Rechner

Ermitteln Sie eine realistische Zielabsicherung für stationäre Pflegekosten auf Basis Ihrer Region und Ihres Planungshorizonts.

Prognose Pflegelücke / Monat

4.436 EUR

Empfohlene Zusatzleistung

3.105 EUR

Empf. Pflegetagegeld

104 EUR / Tag

Restlücke / Monat

1.331 EUR

Aktuelle Lücke (heute)

3.301 EUR

Jahreslücke im Leistungsfall

53.232 EUR

Verbleibende Jahreslücke

15.972 EUR

So wird gerechnet

Aktuelle Pflegelücke: Eigenanteil (Pflegekosten + Unterkunft + Investition) abzüglich Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI). Ø-Werte je Bundesland (Quelle: vdek).

Prognose-Formel: Prognostizierte Lücke = aktuelle Lücke × (1 + Kostensteigerung / 100)^(Jahre bis Leistungsfall).

Empfohlene Zusatzleistung: Prognostizierte Lücke × Absicherungsquote (z. B. 70 %).

Empfohlenes Pflegetagegeld: Zusatzleistung ÷ 30 Tage.

Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): 15 % (≤ 12 Mon.), 30 % (≤ 24 Mon.), 50 % (≤ 36 Mon.), 75 % (> 36 Mon.) — reduziert den Eigenanteil bei Pflegebedürftigen im Heim.

Grundlage sind Durchschnittswerte je Bundesland, SGB-XI-Leistungen und ein frei wählbarer Kostenanstieg. Der Rechner ist eine Orientierung und keine Versicherungs-, Rechts- oder Finanzberatung.

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Ihr Richtwert für die Tarifsuche

104 €/Tag

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Tarifauswahl: Worauf Sie achten sollten

Leistungsauslöser

Prüfen Sie, ab welchem Pflegegrad und in welcher Höhe Leistungen gezahlt werden - stationär und ambulant getrennt.

Dynamik

Eine Beitrags- oder Leistungsdynamik kann Kaufkraftverluste abfedern. Ohne Dynamik sinkt die reale Absicherung über die Jahre.

Wartezeiten und Karenz

Achten Sie auf vertragliche Wartezeiten, Ausschlüsse und Regelungen für Vorerkrankungen.

Beitragsstabilität

Niedrige Einstiegsbeiträge sind nicht alles. Wichtiger ist die langfristige Tragbarkeit in Ihrer Haushaltsplanung.

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Häufige Fragen zur Pflegezusatzversicherung

Welche Art von Pflegezusatzversicherung gibt es?

In der Praxis sind vor allem Pflegetagegeld, Pflegekostenversicherung und Pflegerentenversicherung relevant. Das Pflegetagegeld ist oft am flexibelsten, weil ein fester Betrag pro Tag ausgezahlt wird.

Wie hoch sollte mein Pflegetagegeld sein?

Als Orientierung gilt: Ziel ist nicht zwingend 100 % Abdeckung, sondern eine tragbare Restlücke. Der Rechner zeigt deshalb einen empfohlenen Tagesbetrag auf Basis Ihrer Ziel-Absicherungsquote.

Warum ist der Planungshorizont wichtig?

Pflegekosten steigen über die Jahre. Wer erst in 10-20 Jahren Leistungen braucht, sollte die heutige Lücke um eine Kostensteigerung fortschreiben, sonst fällt die Absicherung später zu niedrig aus.

Ist das Ergebnis verbindlich für einen Tarifabschluss?

Nein. Der Rechner liefert eine unverbindliche Vorsorge-Orientierung auf Basis von Durchschnittswerten und Annahmen. Ein konkreter Vertragsabschluss sollte immer mit individueller Beratung und Tarifvergleich erfolgen.

Stand: 09.04.2026. Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten (SGB XI) und ersetzen keine individuelle Beratung.

Stand: 18.05.2026 · Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten (SGB XI) und ersetzen keine individuelle Beratung.